So
bleibt Fleisch schön saftig!
Gute Tipps, damit Ihr Schmorbraten
noch besser schmeckt: Das Fleisch vor der Zubereitung mehlieren.
So schließen sich die Poren beim kräftigen Anbraten,
es geht kein wertvoller Fleischsaft verloren. Jeder Braten gewinnt
an Geschmack, wenn aromatisches Gemüse zugefügt wird.
Etwa Schalotten, Zwiebeln, Möhren, Sellerie, Tomaten, Pilze,
Knoblauchzehen, frische oder getrocknete Kräuter.
Wichtig: Alles
muss klein geschnitten sein und kurz im Bratfett angeröstet
werden. Nach dem Anrösten ablöschen. Das kann mit Brühe,
Wein oder, wie bei einem Sauerbraten mit Marinade geschehen. Je
weniger Flüssigkeit zugegossen wird, desto aromatischer wird
das Gericht. Wählen Sie deshalb immer ein Gefäß,
in welches das Fleisch gerade hineinpasst. |
Marinaden
Unter marinieren versteht man das
Einlegen eines Grillgutes in verschiedene Gewürze, und meistens
auch Öl.
Damit kann man den Geschmack eines Grillgutes noch um einiges steigern.
Allerdings sollte man nur bescheiden würzen, um den Eigengeschmack
des Grillgutes zu bewahren. Dabei sollte das Grillgut zur Gänze
mit der Marinade bedeckt sein und öfters gewendet werden.
Damit das Grillgut die Gewürzaromen gut aufnehmen kann, sollte
die Marinierdauer unbedingt einige Stunden, am besten über
Nacht im Kühlschrank andauern. Als Öl sollte man nur ein
hitzebeständiges Öl, wie zum Beispiel Olivenöl oder
Sonnenblumenöl verwenden.Salz darf man niemals in die Marinade
geben, da sie dem Grillgut Wasser entzieht. Am besten salzt man
das Grillgut nach halber Grillzeit auf dem Griller. |
Feuer frei
zur Grillzeit
Sommerzeit ist Grillzeit. Wer freut
sich nicht auf die Grillparty an einem lauen Sommerabend mit gemütlichem
Beisammensein und Essen im Freien? Die Vorfreude auf den Freizeitspaß
ist groß. Nur ein wenig wird sie getrübt durch die immer
wiederkehrenden Warnungen vor Gesundheitsrisiken und gesundheitsschädlichen
Stoffen, die beim Grillen angeblich entstehen. Ob das tatsächlich
zutrifft oder nicht, wie oft gegrillt werden darf und viele andere
häufig gestellte Fragen zum Thema Grillen beantwortet Ihnen
diese Seite. Darüber hinaus verrät es Tips und Tricks
für ein gelungenes Grillfest - natürlich mit Produkten
von Ihrer Metzgerei Spohn, dem Metzger Ihres Vertrauens.
Was
ist Grillen?
Grillen ist eine schmackhafte, nährstoffschonende
und fettsparende Art der Zubereitung. Es gehört zu den trockenen
Garmethoden. Auf dem Holzkohlegrill werden die Speisen durch direkte
Strahlungshitze gegart. Vorwiegend Fleisch, Fisch und Geflügel
landen auf dem Grill. Durch die intensive Hitzeeinwirkung um 250°C
bräunt die Fleischoberfläche sehr schnell und der Saft
bleibt im Inneren. Gegrilltes Fleisch ist daher saftig und zart.
Darüber hinaus bilden sich beim Grillen zahlreiche Röst-
und Aromastoffe, die das Fleisch so schmackhaft und kross machen.
Welches
Fleisch eignet sich zum Grillen?
Zum Grillen eignen sich magere oder
leicht fettdurchzogene ungepökelte Fleischstücke. Damit
das Fleisch beim Zubereiten zart wird, sollten gut abgehangene,
bindegewebsarme Teilstücke gewählt werden. Vom Schwein
eignen sich: Schnitzel, Koteletts, Nacken und Filet. Vom Kotelett,
Nacken, Schulter oder Schinkenstück erhält man den beliebten
Spießbraten. Vom Rind werden vor allem Steaks in vielen Variationen
gegrillt: Hüft-, Rump- oder Lendensteaks. Geflügel wird
im Ganzen, Hähnchenschenkel und Putenbrust werden als Teilstücke
gegrillt. Auf dem Speisezettel für das Grillfest dürfen
natürlich die Brat- und Grillwürstchen sowie das Schaschlik
nicht fehlen. Diese Fleischwaren werden aus Schweine-, Rind- oder
Lammfleisch hergestellt. Kalbfleisch und Wildfleisch eignen sich
nicht gut zum Grillen. Sie werden durch die intensive Strahlungswärme
schnell trocken und verlieren an Geschmack.
Wie
wird der Grill richtig angeheizt?
Holzkohle oder Holzkohlebriketts
im Grill zu einer Pyramide aufschichten und Grillanzünder darin
verteilen. Die Menge an Kohle sollte nicht zu groß sein. Mit
extralangen Streichhölzern werden die Grillanzünder angezündet.
Wenn die Kohle gut brennt, zieht man die Pyramide vorsichtig auseinander,
so dass ein gleichmäßiges Glutbett entsteht. Zum Anzünden
der Grillkohle nur festen oder flüssigen Grillanzünder,
der im Handel in den verschiedensten Formen angeboten wird, verwenden.
Mit Benzin, Brennspiritus, Terpentin oder ähnlichen Brennstoffen
darf die Kohle auf keinen Fall angezündet werden. Schwere Verbrennungen
durch Stichflammen können die Folge sein.
Um das Durchglühen der brennenden
Kohle zu beschleunigen, muss ihr Sauerstoff zugeführt werden.
Hierzu bietet sich die Verwendung eines Blasebalgs an. Keinesfalls
sollte ein Haartrockner benutzt werden, es kann zu gefährlichem
Funkenflug kommen. Muss Holzkohle nachgelegt werden, um die Glut
zu erneuern, ist darauf zu achten, dass diese erst durchglüht,
bevor wieder Lebensmittel auf den Grill gelegt werden.
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Wie groß
sollte der Abstand zwischen Grillgut und Glut sein?
Der Abstand zwischen Glut und Grillgut
richtet sich nach der Gardauer des Grillgutes. Lange Garzeiten,
wie z. B. bei zur Zubereitung dicker Fleischstücke oder Frikadellen,
erfordern einen größeren Abstand. Bei kurzen Garzeiten
kann der Abstand dagegen kleiner sein. Empfehlenswert ist deshalb
ein verstellbarer Grillrost. Um den geeigneten Abstand zwischen
Rost und Glutbett herauszufinden, gibt es eine Faustregel: Ist es
ca. 15 cm über dem Grillrost so heiß, dass man seine
Hand nicht zwei Sekunden darüber halten kann, sollte der Grillrost
eine Stufe höher geschoben werden.
Wann
ist der beste Zeitpunkt, um die Lebensmittel auf den Grill zu legen?
Das Fleisch wird nur dann schön
zart und erhält eine gleichmäßige braune Kruste,
wenn es zum richtigen Zeitpunkt aufgelegt wird. Dadurch vermindert
sich außerdem die PAK-Belastung. Warten Sie mit dem Grillen
bis die Kohle gut durchgeglüht ist. Dazu müssen Holzkohlen
ca. 30 Minuten und Holzkohlebriketts ca. 60 Minuten vor dem Grillen
entzündet werden. Legen Sie das Grillgut auf, wenn die Glut
von einer weißlichen Ascheschicht überzogen ist. Es sollten
nur so viele Grillscheiben oder Spieße gleichzeitig gegrillt
werden, dass alle Stücke auf dem Rost direkt über der
Glutschale liegen. Nur so werden sie von den Hitzestrahlen erreicht
und gleichmäßig gar.
Wie
lange grillt man was?
Die Garzeit wird durch die Höhe
der Kerntemperatur im Gargut bestimmt. Diese ist in erster Linie
von der Größe des Fleischstückes abhängig.
Garzeiten für Grillgut genau anzugeben, ist praktisch nicht
möglich. Denn beim Grillen über Holzkohle spielen nicht
nur die Glutmenge und Hitzeintensität eine Rolle, sondern auch
der Abstand von der Glut, Windverhältnisse und Luftfeuchtigkeit
sind entscheidend. Hier einige Tipps, wie sie den Garzustand des
Grillgutes selbst überprüfen können: Für große
Fleischstücke oder Braten eignet sich ein Fleischthermometer,
um die Kerntemperatur zu messen. Liegt die Temperatur bei 45 °C
bis 60 °C ist das Fleisch innen noch blutig, bei 60°C bis
70°C ist es rosa und bei 75°C bis 85°C ganz durchgebraten.
Für flaches Grillgut bietet
sich die Druckprobe an: Je länger das Fleisch gegart wird,
desto fester ist es. Fühlt es sich weich an, ist es innen noch
roh. Gibt das Fleisch auf Druck federnd nach, ist es rosa oder halb
durchgebraten. Durchgebraten fühlt es sich fest an. Die Farbe
des Fleischsaftes ändert sich ebenfalls während des Grillens.
Sind die ausgetretenen Safttropfen rot, ist das Fleisch innen noch
blutig. Zeigen die Tropfen eine hellrosa Farbe ist das Stück
im Inneren rosa. Völlig durchgegart ist es, wenn der Fleischsaft
klar ist. Es sollte nicht ins Fleisch geschnitten oder gestochen
werden, um den Garzustand zu überprüfen. Damit eventuell
vorhandene Krankheitserreger mit Sicherheit abgetötet werden,
sollten vor allem Schweinefleisch und Geflügel immer gut durchgegart
werden.
Welche Nährstoffverluste
sind beim Grillen zu erwarten?
Jede Wärmebehandlung ist mit
Verlusten an Nährstoffen verbunden. Beim Grillen sind die Nährstoffverluste
jedoch deutlich geringer als bei den Garverfahren Kochen, Braten
oder Schmoren. Aufgrund der kurzen schnellen Garzeit bleiben die
Vitamine und Mineralstoffe gut erhalten. Auch nach dem Grillen ist
der Gehalt an wichtigen Nährstoffen so hoch, dass das Fleisch
einen wesentlichen Beitrag zur Deckung des Nährstoffbedarfes
leistet.
Wie
oft darf man grillen?
Bei sachgerechtem Umgang mit dem
Holzkohlegrill und richtiger Auswahl der Lebensmittel entsteht kein
erhöhtes Gesundheitsrisiko durch das Grillen oder durch den
Verzehr von gegrillten Speisen. Jeder darf so oft grillen, wie er
will. Da die Vorbereitung des Grillvergnügens verhältnismäßig
aufwendig ist, bleibt die Anwendung dieser Garmethode meist von
allein auf ein erträgliches Maß begrenzt und trägt
dazu bei, dass Grillen keine alltägliche Garmethode wird. |